Schweren Herzens verabschieden wir uns nach unserer Zeit auf der Insel von Koh Tao und fahren mit der Fähre und dem Bus nach Chumphon. Den Nachmittag verbringen wir wartend am Bahnhof und steigen dann gegen halb 9 endlich in den Zug nach Bangkok. Dieser bringt uns über Nacht in die thailändische Hauptstadt im Norden. Wir tuckern vorwärts im Schlafwagen und nach einer kurzen Zeit des Eingewöhnens können wir in den engen, etwas in die Jahre gekommenen Hochbetten auch etwas Schlaf finden. Die Kontraste in der Stadt begegnen uns schon bei der Fahrt durch die Vororte: Wir sehen im Hintergrund riesige, schicke Wolkenkratzer, während sich vor uns notdürftige Wellblechhütten dicht an die Bahngleise drängen.

Auch nach dem Ausstieg bekommen wir ähnliche Eindrücke: Die hochmoderne, blitzblank geputzte Metro (die nur von den reicheren, überwiegend am Handy hängenden Menschen benutzt wird) steht im Gegensatz zu einfachen, alten Fahrrädern und TukTuks. Unser Weg führt uns zunächst in ein Corona-Testzentrum, um unsere PCR-Tests für die Einreise ins nächste Land (zwei Tage später) machen zu lassen. Von dort fahren wir in das riesige Einkaufszentrum M.B.K., wo wir hoffen, mein (Felix) Smartphone reparieren lassen zu können. Dieses hat den Gebrauch als Taschenlampe bei Starkregen auf Koh Tao leider nicht unbeschadet überlebt und hier in der Shopping Mall finden sich zahllose Handygeschäfte und Werkstätten. Die Reparatur-Odyssee zieht sich über zwei Tage mit zahllosen Ersatzteilen und bleibt am Ende leider doch erfolglos. Den Tag verbringen wir weitestgehend mit Bummeln (soweit das mit den großen Rucksäcken geht) bevor wir am frühen Abend mit dem Skytrain zu unserer Unterkunft fahren.

Am nächsten Tag besuchen wir einen Lebensmittelmarkt in der Stadt – eine sehr eindrückliche Erfahrung. In Erwartung von vielen bunten Obst- & Gemüseständen sind wir von der Masse an Fleisch- & Fischverkäufer*innen überrascht. Besonders die verschiedenen unangenehmen Gerüche und die vielen noch lebenden Fische (die in minimalen Wasserpfützen strampeln und zucken bzw. lediglich nur ab und zu mit Wasser überschüttet werden) schrecken uns ab. Im Anschluss besuchen wir noch den „Wat Pho“, einen großen, Ruhe ausstrahlenden, buddhistischen Tempel mit zahllosen Buddhastatuen, bevor wir uns wieder zurück zum Hotel bewegen und früh ins Bett gehen, um am nächsten Morgen fit für den anstehenden Flug zu sein.

Wir haben Bangkok vor allem für die Möglichkeit eines Direktfluges angesteuert. Die Eindrücke der Stadt sind mir (Felix) vom letzten Besuch noch sehr gut in Erinnerung. Die Stadt ist riesig, laut, versmogt und vollgestopft mit Widersprüchen. Der Besuch hier war sehr eindrücklich, aber wir sind sehr froh, dass wir uns nun wieder auf den Weg in die Natur begeben.

Ganz liebe Grüße,
Felix & Eva

Ganz liebe Grüße,
Eva & Felix
(12.05. – 15.05.)

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