Da wir soweit möglich weiterhin noch ohne Flugzeug und deshalb mit der Fähre in unser nächstes Land – Griechenland – übersetzen möchten, fahren wir einmal quer durch Italien von der Küste des Tyrrhrenischen Meeres (Amalfiküste) an die Adria (Bari).

Aus dem Bus und Zug heraus erhalten wir weitere schöne Eindrücke von Süditalien sowie durch die eher aus pragmatischen Gründen gewählte Stadt Bari. Diese überrascht uns positiv in den zwei Tagen, in denen wir dort verweilen. Mit Vergnügen betrachten wir die vielen unterschiedlichen Palmen und schlendern am Meer entlang. Die Altstadt besteht aus einigen wirklich putzigen Gassen und auch die moderne FußgängerInnenzone ist beeindruckend: Geschickt angelegte Sitzmöglichkeiten zeigen die ideenreiche Architektur und das Essen der Streetfood-Restaurants begeistern uns. Aufgrund der gut gestalteten Werbeplakate zieht es uns in die Ausstellung „Planet or plastic?“, welche strukturiert verschiedene (positive sowie negative) Aspekte von Kunststoff aufgreift und die uns durch viele ausdrucksstarke Fotos und krasse Fakten noch intensiver in diese Thematik eintauchen lässt.

Nach einem Antigentest und dem „Warten“ am Meer in der Sonne steigen wir am Abend auf die Fähre, die uns innerhalb von ca. acht Stunden über Nacht nach Griechenland bringt. Es ist spannend, praktisch aber auch anstrengend diese Überfahrt komplett im Dunkeln zu machen. Die halbe Nacht verbringen wir draußen auf dem Deck und dösen immer mal wieder. Am nächsten Tag sind wir ein wenig übermüdet und freuen uns über die ersten Sonnenstrahlen.

Griechenland begrüßt uns am Sonntagmorgen mit der etwas verschlafenen Stadt Igoumenitsa oder blicken wir einfach nur verschlafen drein? 🙂 Aber ultra umwerfend ist diese Stadt wirklich nicht. Die vielen ein- und ausfahrenden Fähren sowie der Blick aufs Meer und in die Berge freuen uns, jedoch erschüttern uns die vielen umhertrottenden Straßenhunde. Wir wussten, dass uns dies in Griechenland erwarten würde, es dann in echt zu sehen fällt uns trotzdem schwer. Von unserem schönen Zimmer aus planen wir unsere Weiterreise im Land. – Von Igoumenitsa wieder weiter zu kommen, gestaltet sich schwieriger als gedacht (keine Bahnhöfe, trotz der vielen Schiffe keine Inlandsverbindungen, Mietwagen erst zu spät verfügbar), doch nach einigen Nerven finden wir eine gute Möglichkeit (Achtung Cliffhanger!).

Griechische liebe Grüße,
Felix & Eva

Liebe Grüße,
Eva & Felix
(03.02. – 09.02.)

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.